
Der dynamische Sport des Speed Skating hebt das Inlineskaten auf ein neues Level und legt den Fokus auf Schnelligkeit und Ausdauer. Überlegst du, dich im Inline-Speedskating zu versuchen, oder findest du es einfach nur spannend? Dieser Leitfaden beleuchtet die einzigartigen Aspekte, die Speed Skating von anderen Rollsportarten unterscheiden.
Zu den Kernaspekten des Inline-Speedskating gehören:
- Technik: Beherrschung komplexer Methoden wie der Double-Push-Technik.
- Ausrüstung: Besteht aus niedrigen, starren Schuhen, einem leichten Frame und großen Rollen mit einem Durchmesser von bis zu 125 mm.
- Geschwindigkeit: Top-Skater können auf ebener Strecke Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen.
- Community: Der Sport hat eine lebendige soziale Seite, die durch Speed-Skating-Vereine und Treffen gefördert wird.
Übersicht
Dein Einstieg in den Speed-Skating-Sport
Wenn du mit dem Speed Skating anfangen willst, kann es echt hilfreich sein, einem Verein beizutreten. Dort bekommst du Tipps, die auf dein persönliches Niveau zugeschnitten sind, und kannst dich mit anderen Fans austauschen.
„Die soziale Komponente ist ein Aspekt, den ich am Speed Skating wirklich schätze. Ziele werden oft gemeinsam verfolgt, dennoch bleibt es eine Disziplin, in der individuelles Training und Wettkämpfe ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.“ – Trine Brøns Nielsen, ehemalige SkatePro-Teamfahrerin und dänische Meisterin.
Für diejenigen, die nicht in der Nähe eines Vereins wohnen oder keine persönliche Anleitung haben, bietet das Internet eine Fülle von Lehrinhalten. Verschiedene Tutorials behandeln grundlegende Techniken, und es gibt detaillierte Anleitungen, die das Lernen erleichtern und dir vielleicht dabei helfen, eines Tages einen eigenen Verein zu gründen.
Wichtige Ausrüstung für den Einstieg ins Speed Skating

Um in die Welt des Speed Skating einzutauchen, brauchst du in erster Linie ein Paar Speed Skates, Schutzausrüstung und einen geeigneten Trainingsspot.
Inline-Speedskates verstehen
Speed Skates unterscheiden sich von typischen Fitness-Inline-Skates durch spezifische Merkmale des Schuhs, des Frames und der Rollen. Beim Speed Skating ist Präzision entscheidend, und jede Sekunde zählt, was sich in diesen Komponenten widerspiegelt.
- Schuhdesign: Es kommen Low-Cut-Boots aus steifer Kohlefaser mit minimaler Dämpfung für eine optimale Energieübertragung zum Einsatz.
- Rollen: Größere Rollen mit einem Durchmesser von bis zu 125 mm helfen dabei, die Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten, während härteres Gummi die Reibung minimiert und so ein schnelleres Gleiten ermöglicht.
- Frames: Aus steifen, leichten Materialien wie Aluminium oder Carbon, die eine effiziente Kraftübertragung ohne Verbiegen gewährleisten.
Die Wahl der richtigen Speed Skates hängt von deinem Niveau und deinen Zielen ab. Anfänger sollten zunächst einen höher geschnittenen Schuh in Betracht ziehen, der den Knöchel besser stützt, bevor sie zu speziellen Speed-Skating-Schuhen wechseln.
Auch die von dir geplante Strecke, egal ob Langstrecken auf unebenen Straßen oder Sprints auf glatten Bahnen, beeinflusst die Wahl deiner Ausrüstung. Weichere Rollen bieten Grip auf unebenem Gelände, während härtere Rollen aufgrund der geringeren Reibung für glattere Oberflächen besser geeignet sind.
Grundlegende Techniken des Speed Skating
Die Kunst des Speed Skating hängt stark von der Beherrschung bestimmter Techniken ab, die die Leistung eines Läufers verbessern:
- Position des Skaters: Nimm einen niedrigen Schwerpunkt mit horizontalem Oberkörper ein, um den Luftwiderstand zu minimieren.
- Abstoßtechnik: Übe mit den Kufen deiner Schlittschuhe starken seitlichen Druck aus, um die Effektivität jedes Abstoßes zu maximieren.
- Arme: Die Arme helfen dabei, die Kadenz und Stabilität bei schnellen Manövern zu halten.
- Double-Push-Technik: Eine fortgeschrittene Bewegung mit einem „internen Unterstoß”, gefolgt von einer seitlichen Streckung, die bei jedem Schritt erhebliche Kraft erzeugt.
Dieses Zeitlupenvideo zeigt anschaulich die Mechanik hinter der Double-Push-Technik, der Körperhaltung und der Armbewegung, demonstriert von den Experten Mark Horsten und Lars Scheenstra.
Schutzausrüstung: Sicherheit beim Speed Skating
Angesichts der hohen Geschwindigkeiten beim Speed Skating ist das Tragen von Schutzausrüstung unerlässlich, auch wenn dies zu Lasten der Aerodynamik geht.
Die Rollmechanik von Speed Skates unterscheidet sich stark von anderen Inline Skates, die mit kleineren Rädern und stützenden Manschetten ausgestattet sind. Anfänger neigen während der Eingewöhnungsphase zu Stürzen, erfahrene Skater können sich aufgrund der höheren Geschwindigkeiten schwere Verletzungen zuziehen.
Wenn deine Leidenschaft für Speed Skating wächst, wirst du dich natürlich für spezielle Ausrüstung interessieren, die den Luftwiderstand verringert. Aber denk zuerst an deine Sicherheit und vergiss die Aerodynamik, um dich gut zu schützen.
Die Rolle von Helmen beim Inline-Speedskating
Helme sind im Profibereich vorgeschrieben, um Kopfverletzungen zu vermeiden. Egal, ob du Rennen fährst oder nur zum Spaß skatest, der Schutz deines Kopfes ist unverzichtbar, um Gehirnerschütterungen und deren bleibende Folgen zu vermeiden.
Wenn du einen speziellen Helm für Speed Skating suchst, solltest du ein Modell wählen, das Wert auf Aerodynamik und Belüftung legt. Ziehe Helme mit MIPS-Technologie in Betracht, um einen besseren Schutz vor Rotationskräften zu erhalten. Unsere Auswahl an Skating-Helmen ist vollständig sicherheitszertifiziert.
Sichere Moves mit Ellenbogen- und Knieschonern
Ein entscheidender Faktor beim Speed Skating ist die Bewegungsfreiheit, die mit aerodynamischen Überlegungen für Knie- und Ellbogenschützer in Einklang gebracht werden muss. Für einen Wettbewerbsvorteil sind flache Modelle besser geeignet als sperrige Hartschalenmodelle. Viele Skater bevorzugen „Ärmel-artige” Schützer aus dünnen, stoßdämpfenden Materialien, die ein optimales Verhältnis zwischen Sicherheit, Aerodynamik und Bewegungsfreiheit bieten.
Schutz für deine Handgelenke beim Speed Skating
Schutzausrüstung für Handgelenke und Handflächen ist super wichtig, um Brüche oder Sehnenschäden zu vermeiden, die lange Genesungszeiten nach sich ziehen können. Entscheide dich für eng anliegende, strapazierfähige Schutzausrüstung, damit du dich ganz auf deine Leistung konzentrieren kannst, ohne Verletzungen befürchten zu müssen. Für ambitionierte Eisschnellläufer bieten schlanke „Second-Skin”-Handschuhe Sicherheit und bewahren gleichzeitig die Fingerfertigkeit und volle Bewegungsfreiheit.